Kirchenführer Teil III: Tour de Barock - Eine Fahrt über die schwäbische Barockstraße: Vom Ulmer Westen Richtung Südost über Oberdischingen nach Obermarchtal und Zwiefalten. Danach Richtung Osten über Biberach und Ochsenhausen nach Rot an der Rot. Weiter Richtung Norden, mit einem Abstecher auf ca. halber Strecke in östlicher Richtung nach Roggenburg, und einem kleinen Umweg durch das westlich der Strecke gelegene Wiblingen nach Oberelchingen im Ulmer Osten.

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Oberdischingen - Schloßplatz

Oberdischingen

Oberdischingen - Ortskern Der Ort wird 1148 erstmals schriftlich erwähnt und verdankt sein in der Region einmaliges Ortsbild dem "Malefizschenk" Graf Franz Ludwig Schenk von Castell (1736 bis 1821). Im Bild der Schloßplatz mit katholischen Kirche "Zum heiligsten Namen Jesu". Im nördlichen Teil des Platzes das von Graf Schenk 1767 erbaute dreiflügelige Kanzleigebäude.

Oberdischingen - Kuppelkirche "Zum heiligsten Namen Jesu"

Oberdischingen

Oberdischingen An der Südseite des Oberdischinger Schloßplatzes steht die katholische Kirche "Zum heiligsten Namen Jesu". Die Kuppelkirche wurde im klassizistischen Stil auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes nach dem Vorbild des Pantheons in Rom errichtet. Im Inneren birgt sie wertvolle spätgotische Steinreliefs. 1804 hatte der Malefizschenk (Graf Franz Ludwig Schenk von Castell) den Bau begonnen, erst nach seinem Tod konnte sie 1832 eingeweiht werden.

Oberdischingen - Dreifaltigkeitskapelle

Oberdischingen

Die Dreifaltigkeitskapelle von 1712. In der Familiengruft der Schenk-Castell die sich unter dieser Kirche verbirgt, ist auch Graf Franz Ludwig Schenk von Castell (1736 - 1821) "Malefizschenk", genannt bestattet. Das Paterhaus (1793) gegenüber der Dreifaltigkeitskapelle dient heute als Pilgerherberge auf dem Oberschwäbischen Jakobusweg.

Obermarchtal: Klosteranlage - Aussenansicht

Obermarchtal

Obermarchtal Als "Marhcthala" oder "Marchothala" was aus dem alamannischen abgeleitet soviel wie "Pferdetal" bedeutet, wird dieses Kloster zum erstenmal um 776 erwähnt. 993 Gründung eines Kanonikerstiftes durch Herzog Hermann II. und 995 Weihe der Stiftskirche durch Bischof Gebhard II von Konstanz. Um 1171 Neugründung eines Prämonstratenstiftes durch Pfalzgraf Hugo II. von Tübingen. 1440 Erhebung zur Abtei. 1609 Erteilung des Rechts zur Führung der Pontifikalien: Ring, Mitra und Brustkreuz. Im Dreißigjährigen Krieg (um 1632) Verwahrlosung der Anlage. Wiederaufbau bis 1769. 1812 Übergang des Eigentums an Thurn und Taxis. Am 16.09.2001 Erhebung der Stiftskirche in den Rang eines Münsters durch Bischof Gebhard Fürst.

Obermarchtal: Münster St.Peter und Paul - Innenansicht

Obermarchtal

Münster St.Peter und Paul: 1686 Grundsteinlegung. Einweihung 1701 durch den Weihbischof von Konstanz. Diese Kirche mit den beiden 68m hohen Doppeltürmen gilt als bestes Beispiel des deutschen Frühbarocks. Die Abmessungen betragen Länge: 56m, Breite: 22m, Breite Querhaus: 26m. Höhe 18m.

Obermarchtal: Münster St.Peter und Paul - Innenansicht Detail

Obermarchtal

Obermarchtal Im Innenraum findet sich die denkmalgeschützte Orgel mit 3250 Pfeifen von Johann Nepomik Holzhey (1784). Weiter sind hier zu finden: Der Sakramentsaltar (um 1696), der Ursaciusaltar (1732), der Tiberiusaltar (1727), St. Agatha Altar (1736), insgesamt finden sich neben dem Hochaltar 12 weitere Altäre und 13 Grabmale.

Zwiefalten - Vor dem Münster zu "Unserer lieben Frau"

Zwiefalten

Zwiefalten: Zwiefalten liegt in einem Seitental der Donau. Der Name bedeutet soviel wie "zweiteiliges" Wasser, was auf die beiden Quellflüsse die "Aach" hinweist. Im Jahr 904 wird der Ort als Besitztum des Klosters Reichenau erwähnt. Die Klostergründung fällt in das 11.Jahrhundert. 1750 wird Zwiefalten Reichsabtei. In diese Blütezeit fällt auch der Bau der wunderbaren Barockkirche. Seit 1812 ist das Münster Pfarr- und Wahlfahrtskirche. In den ehem. Klostergebäuden findet sich heute ein Zentrum für Psychiatrie.

Zwiefalten - Die Vorhalle des Münsters

Zwiefalten

Zwiefalten: Über drei Portale in der Westfassade aus Gauinger Kalktuff, errichtet im Stil von Michael Fischer (fertiggestellt 1753), gelangt man in die Vorhalle des Münsters mit Fresken von Franz Sigrist aus dem Jahr 1760.

Zwiefalten - Das Hauptschiff des Münsters

Zwiefalten

Zwiefalten: Das aus Nussbaum geschnitzte Chorgestühl stammt aus den Jahren 1744-57 und ist eine Gemeinschaftsarbeit von Joseph Christian und Martin Herrmann aus Villingen. Der dreigeschossige Hochaltar zeigt ein meisterhaftes Werk aus der Blütezeit des Barock. Das Hochaltarblatt (Hauptbild) stammt von F.J.Spiegler aus dem Jahr 1753. Aus der Zeit vor der Säkularisation sind noch Teile des Kirchenschatzes vorhanden: Ein romanisches Prozessionskreuz aus der Zeit um 1120, eine Kreuzestafel die 1102 von den Kreuzzügen mitgebracht wurde, die Hand des hl. Stephanus die 1141 ins Kloster gelangte und zahlreiche barocke Messkelche.

Marktplatz in Biberach an der Riss

Biberach

Biberach: Die Anfänge Biberachs (ca. 530m ü.NN) reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Erste urkundliche Erwähnung vom 04.01.1083 durch den Ortsadeligen Luitpold von Bibra. 1167 Erwerb durch Kaiser Friedrich I. und später Verleihung des Stadtrechts. Eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit erlebte Biberach im 15,Jahrhundert. Seit 1548 (Augsburger Frieden) zählt St. BMartin zu den wenigen Simultankirchen Deutschlands und gilt so als Denkmal einer jahrhundertealten Ökumene.

Pfarrkirche St. Martin und Maria in Biberach an der Riss

Biberach

St. Martin - Blick vom Volksaltar in das Hauptschiff: Überlieferungen berichten bereits um 1110 von einem Gotteshaus. Tatsache ist, dass um 1320/30 mit dem heutigen Chor begonnen wurde. Das Dachwerk darüber datiert auf 1337. Anbauten der Kirche datieren um 1466 (zwei Nebenkapellen) 1470/74 die Ostsakristei. 1473 Einweihung der von E. von Brandenburg und M. Weißhaupt gestifteten Gesellschaftskapelle. Eine farbige Tafel erinnert an einen Blitzschlag vom 20.05.1584 mit Zerstörung von Glocken, Uhr und Orgel.

St. Martin in Biberach

Biberach

St. Martin - Blick ins rechte Seitenschiff: 1718-1720 erhielt die Kirche ihren heutigen Hochaltar. Die ursprünglich gotische Kirche wurde ab 1746 durch Johannes Zick grundlegend dem Barock angepasst. 1775 erfolgte ein weiterer Blitzschlag mit Beschädigung des Daches und der Orgel. 1880/81 wurde das Kircheninnere durch beide Konfessionen grundlegend renoviert. Eine weitere Innenrenovierung erfolgte ab 1963, sowie eine Aussenrenovierung 1985.

St. Martin in Biberach

Biberach

St. Martin - Blick vom Seitenportal ins Hauptschiff: Die Kirche ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika der Hochgotik mit einer Aussenlänge 74 Metern. Der Turm hat eine Höhe von 69 Metern. Die Dekenfresken stammen aus der Hand des Münchner Hofmalers Johannes Zick (1746). St. Martin besitzt heute neune Altäre. In der Zeit um 1500 wurde von 17 Altären berichtet. Daraus wird ersichtlich welche Kunstschätze dem Bildersturm des Jahres 1531 zum Opfer fielen. Die Kanzel des Biberacher Schreiners Hans Hochmann aus dem Jahr 1511 sind lediglich die Reste die der Zestörung entgingen.

Das Klostergelände Ochsenhausen mit St. Georg

ochsenhausen

Ochsenhausen: Bereits im 6./7. Jahrhundert ist von merowingischen Siedlern bekannt. Schon früh wird in alemannisch von einem Ort namens "Hohsinhin" berichtet. Durch die Welfen wurde um 1090 zu Ehren des Hl. Georg ein Benediktinerkloster gestiftet. 1157 wurde die Stiftung nochmals durch Papst Hadrian IV. bestätigt. Im 14. und 15. Jahrhundert wurden zahlreiche Pfarrgemeinden in Ochsenhausen eingegliedert: Tannheim, Steinhausen, Laupheim, Buch u.a. 1803 endete auch die Zeit dieses Klosters.

St. Georg in Ochsenhausen - Blick aus der Vorhalle

ochsenhausen

St. Georg: Vom ersten Sakralbau der um 1100 entstand, ist heute nichts mehr übrig. Ab 1489 enstandt der heute noch stehende spätgotische Neubau der 1495 eingeweiht wurde. Weitere wichtige Baustufen: Ab 1496 Errichtung des Choraltares durch Jörg Syrlin. 1514 Chorgestühl - ebenfalls Jörg Syrlin. 1603 Westorgel durch Daniel Hayt (Irsee). 1660 frühbarocke Sakristei. 1742 - Rokokokanzel durch Ägid Verheist d. Ä. 1728 frühbarocker Hochaltar durch Johann J. Obrist.

Rot an der Rot: Klosterkirche und Oberes Tor

Rot an der Rot

Rot an der Rot: Eine Zusammenfassung der Geschichte des Prämonstratenser Reichsstiftes Mönchsroth. 1126 Klostergründung durch Hemma von Wildenberg. 1179 Reichsunmittelbarkeit. 1495 Sitz im Reichstag. 1616 Blutgerichtsbarkeit. Ab 1618 30-jähriger Krieg mit ca 200 Plünderungen. 1681 Zerstörung von Kloster und Kirche durch einen Großbrand. 1777-1786 Bau der heutigen Pfarrkirche. 1803 Säkularisation. 1840 Abriss eines Großteils der Klostergebäude. 1936-43 Arbeitsdienstlager. 1943-45 Nationalpolitische Schulungsanstalt. 1959 Die Patres verlassen Rot. 1960 Ankauf durch die Diözese und Restaurierung in den folgenden Jahren.

Rot an der Rot: St.Verena

Rot an der Rot - St. Verena

Ehem. Abteikirche St. Verena Baubeginn 1777 durch Abt Mauritius Moritz auf baockem Grundriss. Vollendung 1786 unter Abt. Willebold Held. Einsturz des Gewölbes während der Bauzeit mit einigen Toten. Gestaltung der Kirchendecke durch Stukkateur F.X. Feuchtmayr und Hofmaler Januarius Zick. Chororgel von 1785 und Hauptorgel 1793: J. Nepomuk Holzhey. Länge der Kirche: 66,5m Breite: 20,5m Höhe des Schiffes: 22m Höhe der Türme: je 60m.

Rot an der Rot: Bruderschaftskirche St.Johann

Rot an der Rot - St. Johann

Bruderschaftskirche St. Johann Etwas ausserhalb von Rot an der Rot, im unteren Haslachtal liegt die einmalige und als Einzige in ihrer Art erhalten gebliebene Bruderschaftskirche St.Johann. Fast 200 Jahre ignoriert und dem Zerfall preisgegeben, wurde sie vollständig restauriert und am 26.6. 1994 wiedereröffnet (Kosten ca. 1,1 Millionen EUR). Der Grundstein mit dem Wappen des Abtes Hermann Vogler datiert den gegenwärtigen Bau auf das Jahr 1737, aber bereits um 1140 wird von einem Nonnenkloster an der Haslach berichtet.

Prämonstratenserkloster Roggenburg

Roggenburg

Prämonstratenserkloster Roggenburg Das über der Biber gelegene Kloster soll angeblich von drei Brüdern "von Bibereck" gestiftet und im Jahre 1126 von Prämonstratensern "Norbertinern" besiedelt worden sein. Roggenburg wurde 1444 Abtei, erhielt 1513 die hohe Gerichtsbarkeit und 1544 die Reichsunabhängigkeit. 1802 wurde Rogggenburg von bayrischen Truppen besetzt, der Abt seines Amtes enthoben und der Konvent mit 36 Chorherren aufgelöst. Erst 1982 kehrte der Prämonstratenserorden zurück.

Prämonstratenserkloster Roggenburg

Roggenburg

Roggenburg: Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt 1732 Beginn Neubau des Westflügels der Klostergebäude. 1750 Fortsetzung dieses Flügels und schwerer Unfall durch Einsturz eines Gerüstes. 1752 Grundsteinlegung Kirche. 1754 Hochaltarblatt von F.M.Kuen aus Weißenhorn. 1754-56 Fresken von Kuen. 1758 Einweihung. 1761 Orgel von Schmahl aus Ulm. 1764-66 Bau des Südflügels und des Kapitelsaals. 1770-80 Ökonomiegebäude und Klostertor. 1781-90 Ausbau der Bibliothek. 1802 Säkularisation. 1845 Deckenfresken durch Abschlagen zerstört. 1901 Neue Deckenbilder. 1952 Großbrand in den Ökonomiegebäuden. 1982 Übernahme der Pfarrei durch die Prämonstratenser aus der Abtei Windberg. 1986 Weihe der erneuerte Orgel. 191 Klostermuseum. 1992 Roggenburg wird Prioriat. 2001 Eröffnung des "Prälatengartens" und 2002 des Zentrums f. Familie, Umwelt und Kultur.

Prämonstratenserkloster Roggenburg

Roggenburg

Roggenburg: Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Am 17.07.1752 legte der Abt Amandus Schindele aus Oberelchingen den Grundstein für die heutige Klosterkirche. Diese wurde am 08.10.1758 feierlich eingeweiht. 1761 lieferte Georg F. Schmahl aus Ulm das erste Orgelwerk für die Kirche. 1845 fielen Teile der Decke herab, und so wurden die Hauptfresken des Gewölbes abgeschlagen. Erst 1901 wurde die Decke durch W. Kolmsberger aus München wieder hergestellt. Zahlreiche Kunstgegenstände sind u.a. : "Schmerzhafte Muttergottes" und der "Trauernde Johannes" von Christoph Rodt 1628, ein Kruzifix aus Ulm um 1500, Altarblatt "Hl. Drei Könige von Martin Kuen 1765

Pfarrkirche und Basilika St. Martin in Ulm/Wiblingen

Klosterkirche Wiblingen

Klosterkirche Wiblingen (kath.):1093 Gründung eines Benediktinerklosters in Wiblingen. 1271 Großbrand im Kloster und Wiederaufbau. Ab 1714 Neubau der Klosteranlage und der Bibliothek. 1772 Grundsteinlegung der neuen Klosterkirche durch Abt Roman Fehr. Erbaut nach den Plänen von Johann M. Fischer, Johann G. Specht&Sohn. Bauausführung: Christian Wiedemann aus Elchingen. 1778-1783 Erstellung der vier Deckenfresken und des Hochaltarbildes durch Januarius Zick. Einweihung am 28.September 1783 durch den Konstanzer Weihbischof. 1805/06 Aufhebung des Klosters. Bis 1822 Wohnsitz des Herzogs Heinrich von Württemberg. 1956-77 Restaurierung der Kirche.

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Pfarrkirche Oberelchingen I

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Abteikirche Oberelchingen (kath.)Die Klostergründung erfolgte vor 1120. Graf Albert von Ravenstein gilt als Gründer Klosters. Das Weihedatum 15.August 1128 ist unsicher, denn beim Brand von 1395 wurden das Klosterarchiv ein Raub der Flammen. 1142 wurde die Kirche von Bischof Walter von Augsburg geweiht. Nach den Bränden von 1430 und 1469 wurde die Kirche mit Maßwerkfenstern gotisiert und mit einem achteckigen Vierungsturm ergänzt. Am 1.August 1485 Besuch durch Kaiser Friedrich III. und Verleihung der Reichsunmittelbarkeit. Schwere Verwüstungen im Schmalkaldischen Krieg (1546), im Markgrafenkrieg von 1552 sowie im 30jährigen Krieg. 1746 Renovierung durch Abt Amandus Schindele im Rokokostil. Beim Brand von 1773 wurde der östliche Teil ein Raub der Flammen und der Turm stürzte ein. Sie führte im Jahre 1802 im Zuge der Säkularisation Besetzung und Aufhebung des Klosters. Besetzung durch Napoleonische Truppen nach der Schlacht von Elchingen (14.Oktober 1805). Weitere Renovierungen in den siebziger und achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts.

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Pfarrkirche Oberelchingen II

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Abteikirche Oberelchingen (kath.) Weitere Innenansicht mit Blick in den Chorraum.

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Pfarrkirche Oberelchingen III

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Abteikirche Oberelchingen (kath.) Blick in das rechte Seitenschiff.

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