Kloster Blaubeuren: Chor und Hochaltar Das Prunkstück vom Kloster Blaubeuren ist der wunderbar erhaltene Hochaltar sowie das 1493 vom Ulmer Künstler Jörg Syrlin geschnitzte Chorgestühl. Der Hochaltar, ein in den Jahren 1493 bis 1494 geschaffenes Werk der Ulmer Schule, gehört zu den schönsten und wertvollsten Werken der Spätgotik Ende des 15. Jahrhunderts. Die Tafelmalereien stammen von Bartholomäus Zeitblom aus Ulm und Bernhard Strigel aus Memmingen, die plastischen Teile von Michael und Gregor Erhart. An hohen Feiertagen erstrahlen die geschnitzten Figuren der Madonna, die von Johannes und den Ordensheiligen Benedikt und Scholastika umgeben ist. In den Altarflügeln ist die Anbetung der Könige und Christi Geburt zu bewundern. Die Legende des Täufers ist bei geöffneten Flügeln in voller Breite auf sechzehn gemalten Tafeln zu ersehen, im geschlossenen Zustand, zeigen vier Tafeln die Passion.