18.09.2016

TUM auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest: Wissenschaft zum Anfassen

Zeitgleich zum „O zapft is!“ auf dem Münchner Oktoberfest öffnet am 17.September 2016 das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) auf der Theresienwiese. Die Technische Universität München (TUM) ist mit einem eigenen Messestand vertreten und lädt herzlich dazu ein, sich zu informieren.

Vom 17. bis zum 25. September 2016 steht ein Team der TUM bereit, um ZLF- Besuchern die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Feld und Wald sowie den Laboren vorzustellen. Daneben sind Studienberaterinnen und -berater sowie Studierende vor Ort und erklären, welche Studienmöglichkeiten es am Wissenschaftszentraum Weihenstephan gibt und was beispielsweise im Studium der Agrar- und Gartenbauwissenschaften gelehrt und gelernt wird. Ebenso ist das Zentralinstitut Hans Eisenmann-Zentrum (HEZ) für Agrarwissenschaften vertreten, das die Agrarforschung an der TUM bündelt, Möglichkeiten des Austausches bietet und den Kontakt zur Praxis herstellt. Der Stand der TUM auf der größten Landwirtschaftsmesse in Süddeutschland ist in Halle 7 auf der Münchner Theresienwiese am Stand Nr. 7023. Geöffnet ist täglich von neun bis 18 Uhr.
 
Woran die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des WZW aktuell arbeiten, stellen Sie an verschiedenen Tagen vor: Vom 17. bis 19. September ist der große Forschungscluster enable präsent, wo in 22 Projekten erforscht wird, wie die Ernährung in allen Phasen des Lebens verbessert werden kann. Anhand einer besonderen Waage kann jede Messebesucherin und jeder Messebesucher seinen eigenen Status quo überprüfen. Daneben werden erstmals im Forschungsverbund enable entwickelte Smartphone Apps der Öffentlichkeit präsentiert. Mit APPetite werden Mahlzeiten anhand von Fotos bewertet.
 
Mit Wissenschaft zu besseren glutenfreien Backwaren
 
Vom 20. bis zum 22. September wiederum stellt ein Team des Lehrstuhls für Brau- und Getränketechnologie ein neues Forschungsvorhaben zum Thema glutenfreie Backwaren vor. Gerade in den vergangenen Jahren ist das Thema der Glutenunverträglichkeit mehr und mehr in den Fokus vieler gerückt, weil sie das Klebereiweiß in getreidehaltigen Produkten nicht vertragen. Somit tut Forschung Not und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen ihre ersten Ergebnisse dazu vor.
 
Wie wichtig der Boden und sein Humusanteil ist für die Nahrungssicherung aller, darüber spricht wiederum der Wissenschaftler Martin Wiesmeier vom Lehrstuhl für Bodenkunde an den drei Tagen. Er zeigt dafür eigens mitgebrachte Bodenproben – das ist Wissenschaft zum Anfassen vom Experten für jeden anschaulich erklärt.
 
Was wiederum unter einer nährstoffnachhaltigen Waldwirtschaft zu verstehen ist und welche Herausforderungen zu meistern sind, darüber können Waldbesitzerinnen und -besitzer am Mittwoch, den 21. September mit Professor Axel Göttlein sprechen. Er ist an diesem Tag für das Thema Forstwissenschaft am Stand des WZW.
 
Vom 23. bis 25. September stellt ein Team des Lehrstuhls für ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme unter anderem das Thema Precision Farming vor, was darunter zu verstehen ist und inwieweit jeder einzelne Landwirt davon profitieren kann. Zeitgleich dazu wird ein stufenloses Getriebe vom Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik ausgestellt, um daran besser zu zeigen, wie ein solches funktioniert und warum es Kraftstoff spart.
 
Wen es wiederum interessiert, inwieweit durch den derzeit vielfach propagierten Vorgang der kontrollierten Keimung der Futterwert von Getreidekörnern oder Leguminosensamen verändert wird, der sei eingeladen, ebenfalls vom 23. bis 25. September am Stand vorbei zu schauen, wo ein Team des Lehrstuhls für Tierernährung unter anderem seine diesbezüglichen Arbeiten anhand von Beispielen erläutert.
 
Studienberatung des WZW vor Ort am ZLF-Stand
 
Außerdem informiert die Studienberatung an allen Tagen der Messe über das vielfältige Studienangebot am Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Dazu zählen nicht nur die bekannten Studiengänge aus den Bereichen Agrar- und Gartenbauwissenschaften, Ernährungswissenschaft, Forstwissenschaft, Lebensmitteltechnologie oder Brauwesen, sondern auch neue Studienangebote wie das naturwissenschaftliche Grundstudium "studium naturale" oder die internationalen Masterstudiengänge „Nutrition and Biomedicine“ und "Horticultural Sciences".
 
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/kurz/article/33395/

Technische Universität München

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