08.11.2015

Besorgniserregender Vorfall im AKW Gundremmingen

Beim Umsetzen eines verbrauchten Spaltelements im Abklingbecken des Blocks brach gestern der Kopf ab. Dies hat heute in einer Eilmeldung das AKW Gundremmingen veröffentlicht. Zur Beurteilung müssen wichtige Fragen beantwortet werden:
 
1. Sind bei dem Vorfall die Spaltstäbe dicht geblieben?
 
2. Wie viel Radioaktivität steckt in dem Spaltelement? Wir befürchten, dass dies sehr viel ist und einige Prozente der langdauernden Menge an Radioaktivität ausmacht, die in Tschernobyl frei gesetzt wurde?
 
3. Hat es einen ähnlichen Vorfall schon einmal in einem deutschen AKW gegeben?
 
4. Von welcher Firma in welchem Land wurde das Spaltelement gefertigt? War es ein Uranelement, ein MOX-Element oder ein WAU-Element?
 
5. Wie lange befand sich das verbrauchte Spaltelement schon in dem Lagerbecken? Bekannterweise sollen die verbrauchten Elemente nur etwa fünf Jahre in den Abklingbecken bleiben. In Gundremmingen sollen einige verbrauchte Spaltelemente schon länger als 20 Jahre in den Abklingbecken sein?
 
6. Sind die Spaltelemente mechanisch so zerbrechlich, dass so ein Vorfall eingeplant ist oder haben Reaktorbetrieb und die überlange Dauer im Wasserbecken den Bruch befördert?
 
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