04.01.2015

IPRI und Universität Ulm gründen neuen Arbeitskreis zum Thema Industrie 4.0

Die International Performance Research Institute gGmbH (IPRI) und das Institut für Technologie- und Prozessmanagement (ITOP) der Universität Ulm haben einen Arbeitskreis zum Thema Industrie 4.0 gegründet.
 
Unterstützt wird der Arbeitskreis durch den Internationalen Controller Verein (ICV). Weiterer Kooperationspartner für das Vorhaben ist die IHK Ulm. Sie ist das Bindeglied zu den Unternehmen aus der IHK-Region Ulm. Am 12. November 2014 fand die konstituierende Sitzung des Arbeitskreises in der Villa Eberhardt an der Universität Ulm statt.
 
Gründung des Arbeitskreises
 
Die International Performance Research Institute gGmbH (IPRI) und das Institut für Technologie- und Prozessmanagement (ITOP) der Universität Ulm haben einen Arbeitskreis zum Thema Industrie 4.0 gegründet. Der Arbeitskreis trägt den Titel „Industrie 4.0 - Betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Fokus“ und grenzt sich durch diesen Fokus deutlich von anderen, Technologie-orientierten Gremien ab. Hierdurch bekommt der Arbeitskreis eine einmalige Stellung innerhalb Deutschlands. Unterstützt wird der Arbeitskreis durch den Internationalen Controller Verein (ICV) und die IHK Ulm. Die IHK Ulm wird auch für ein im Juni 2015 geplantes öffentliches Symposium das Haus der Wirtschaft als Tagungsort zur Verfügung stellen.
 
Ziele des Arbeitskreises und Mission Statement
 
Ziel des Arbeitskreises ist es, Unternehmen aus den Regionen Stuttgart und Ulm sowie Wissenschaftler des IPRI und der Universität Ulm verschiedener Fachrichtungen (hier speziell: Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Mathematik, Elektrotechnik) in den gemeinsamen Dialog zu bringen. Hierzu wurden bereits zahlreiche Interviews zum Verständnis und zur Umsetzung von Industrie 4.0 mit Vertretern aus der Wirtschaft geführt. Im Zuge dieser Interviews wurden zudem mögliche Fragestellungen und Forschungsbedarfe des Arbeitskreises diskutiert und daraus das folgende Mission Statement abgeleitet:
 
„Wir haben uns zur Aufgabe gesetzt, betriebswirtschaftliche Fragestellungen im Kontext von Industrie 4.0 zu analysieren. Erstes Ziel ist die Entwicklung einer Methodik, mithilfe derer Unternehmen ihre spezifische „Industrie 4.0-Roadmap“ erstellen können. Diese umfasst unternehmensspezifische Potenziale, die erforderlichen Voraussetzungen sowie die Bewertung von Kosten und Leistungen derselben. Weitere Ziele werden im Verlauf der Sitzungen des Arbeitskreises abgestimmt.“
 
Konstituierende Sitzung des Arbeitskreises
 
Am 12. November 2014 fand die konstituierende Sitzung des Arbeitskreises in der Villa Eberhardt an der Universität Ulm statt. Es waren mehr als 30 Teilnehmer aus Industrie, Wirtschaft sowie aus der Forschung anwesend. Die Unternehmensvertreter stammten überwiegend aus dem Maschinen- und Anlagenbau und der Elektrotechnik. Dabei waren hauptsächlich Unternehmen der Regionen Stuttgart und Ulm vertreten, wodurch der Arbeitskreis einen lokalen Charakter bekommt.
 
Herr Professor Westkämper eröffnete die konstituierende Sitzung mit seinem Vortrag „Was bedeutet Industrie 4.0 für die verarbeitende Industrie?“. Anschließend stellten Herr Professor Seiter, Herr Rusch und Herr Sejdić der IPRI gGmbH das weitere Vorgehen im Arbeitskreis vor und präsentierten potenzielle Lösungsansätze, Methoden und weiteren Arbeitsschritte. Diese wurden im Anschluss ausführlich mit den Teilnehmern diskutiert, wodurch eine klare Zielstellung für die kommenden Monate definiert werden konnte. Im Fokus steht hierbei zunächst die Erstellung unternehmensspezifischer Roadmaps, die bis Ende des Jahres 2015 abgeschlossen sein wird. Im Anschluss wird sich der Arbeitskreis weiteren betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zum Thema Industrie 4.0 widmen.
 
Kontaktmöglichkeit für interessierte Unternehmen
 
Die nächste Arbeitskreissitzung findet im April 2015 statt. Im Juni 2015 wird zudem ein öffentliches Symposium veranstaltet, in dem Inhalte und erarbeitete Lösungsansätze des Arbeitskreises präsentiert werden. Neben der Vorstellung erster Ergebnisse sollen Praxisbeispiele Möglichkeiten der Umsetzung des Konzepts „Industrie 4.0“ aufzeigen. Für weitere Informationen können sich interessierte Unternehmen an Herrn Rusch und Herrn Treusch wenden.
 
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.ipri-institute.com

International Performance Research Institute gGmbH

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