01.10.2014

Ein Hoch auf die Geschichtenerzähler

Be true to what you value most: the story

Die Kommunikationshäuser Projekt:Agentur und Press’n’Relations schreiben jetzt Romane. Warum? Weil sie Geschichten lieben. „Lost in Communication“ heißt ihr neuestes Werk – ein digitaler Fortsetzungsroman, der sich munter verschiedenen Genres bedient und ungeniert die Wurzeln der beiden Ulmer Unternehmen ausgräbt.
 
Langweilig, lieblos, uninspiriert – so oder ähnlich würden viele Redakteure, Journalisten und andere Medienschaffende mittlerweile ihr tägliches Einerlei beschreiben, wäre es nicht so politisch unkorrekt. Wie es dazu kommen konnte, weiß eigentlich niemand genau. Klar ist nur, dass in der Kommunikation des modernen, IT-gestützten Social-Media-Zeitalters kein Platz mehr für Geschichten zu sein scheint. Einem kompromisslosen Raster aus W-Fragen, 140-Zeichen oder Nutzenorientierung folgend, wird entweder „zu wenig“ auf Normgröße aufgeblasen oder „zu viel“ radikal skalpiert. Informationen werden hübsch lesergerecht serviert – ungeachtet dessen, dass niemand so recht weiß, wer diese ominösen Leser eigentlich wirklich sind.
 
Auf der Suche nach den Lesern
 
„Die Leser sind wir und die meisten von uns lieben Geschichten. Unzählige Menschen stecken in jeder freien Minute ihre Nase in ein Buch. Sie versinken in Filmen und Theaterstücken, verschwenden ihre Zeit herrlich gnadenlos mit Hörbüchern und TV-Serien. Völlig ungeniert frönen wir dieser Sucht, weil sie uns von der Fessel des Alltags befreit“, so Claudia Braunsteffer, Chefin der Projekt:Agentur. Eine gute Geschichte kann aber noch viel mehr: Sie brennt uns Informationen ins Hirn, wie es keine Pressemeldung oder Broschüre je könnte.
 
Storytelling schafft Identität und verhindert Selbstentfremdung
 
Die Magie einer berührenden Geschichte, der Respekt vor dem Leser und das intelligente Verbinden moderner Kommunikationswerkzeuge – das sind wohl die Hauptgründe, welche zum digitalen Fortsetzungsroman www.lostincommunication.de der Ulmer Kommunikationshäuser Projekt:Agentur und Press’n’Relations geführt haben. Angelehnt an die Genres Mystery, Abenteuer und Autobiografie, erzählt die Geschichte den turbulenten Werdegang der beiden eng verbundenen Unternehmen. Gemeinsam mit dem Protagonisten Adrian Dister durchlebt der Leser in rund 20 Kapiteln nicht nur die Sternstunden und Bruchlandungen eines kreativen Geistes. Auch die fatalen Fehlinterpretationen von Ursache und Wirkung, die besessene Suche nach DER brillanten Story sowie die verblüffend einfache Antwort darauf sind zentrale Themen der Reise, die rund fünf Jahrzehnte umspannt. Die Leser erfahren erstmals von den gut gehüteten Geheimnissen des gelben Hauses in der Magirusstraße 33 und entdecken nach und nach die Magie, welche dem verborgenen Keller des alten Gemäuers innewohnt.
 
„Kommunikationsagenturen verdienen ihr Geld mit modernen und dennoch standardisierten Werkzeugen rund um Text, Bild und Ton – und das ist wichtig und richtig. Aber das permanente Denken in Standards macht selbst den kreativsten Geist müde. Deshalb schreiben wir Romane. Mit ihnen verlassen wir die Kommunikationsautobahn und fahren einfach eine Weile querfeldein. Durch diese Frischzellenkur bewahren wir uns die Liebe zu Geschichten und geben ganz nebenbei unserer täglichen Arbeit neuen Schwung“, so Uwe Pagel, Geschäftsführer der Press’n’Relations.
 
Lost in Communication – mehr als nur ein Roman
 
Als Fortsetzungsroman konzipiert, entfaltet sich die Geschichte in zweiwöchentlichem Rhythmus über ein bis zwei neue Kapitel. Doch damit nicht genug. Neben der Liebe zur Geschichte soll „Lost in Communication“ Beispiele geben, wie sich moderne Kommunikationskanäle intelligent miteinander vernetzen lassen. Neben der Veröffentlichung des Romans auf einem eigenen Blog, wird die gesamte Kommunikationswelt rund um Adrian Dister – dem bislang unbekannten Mitbegründer der ProzessPiraten Holding (Muttergesellschaft von Press’n’Relations und Projekt:Agentur) – über verschiedenste Plattformen ausgerollt. Dazu gehören Podcasting und Video, Experten-Blog und Facebook sowie monatliche Newsletter. Selbstverständlich darf dabei auch die herkömmliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nicht fehlen. „Unser Werkzeugkasten ist so vielfältig wie nie und das ruft vielerorts Unsicherheiten hervor. Anstatt spielerisch mit den Möglichkeiten umzugehen, erstellen Agenturen und Marketingbeauftragte Konzepte und Strategien, die in der Regel nicht das erwartete Ergebnis liefern. Wir haben uns für ersteres entschieden“, so Braunsteffer.
 
Tauchen Sie in die Welt von Adrian Dister ein Lesen, hören, schreiben, diskutieren – suchen Sie sich einfach Ihren Wunschkanal aus und los geht’s.
 
Der Roman-Blog samt Podcast
 
http://www.lostincommunication.de
 
Auf Facebook Adrian Dister auf Facebook https://www.facebook.com/people/Adrian-Dister/100007507459423

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