06.04.2014

30 Jahre AKW Gundremmingen ohne ausreichende Haftpflichtversicherung und ohne Entsorgung

Der zweite Teil des AKW Gundremmingen wird heuer 30 Jahre alt. Er hat viel Strom geliefert und einige hundert Bürger wohlhabend gemacht. Bisher hatte dieser Teil keinen Unfall mit Totalschaden wie ihn im Jahre 1977 mit Block A der erste Teil hatte.
 
Block B und C haben zugleich –angeblich unter Einhaltung der Grenzwerte - krankmachende Radioaktivität in die Luft und das Donauwasser abgegeben. Und sie haben Atommüll erzeugt, von dem noch kein Kilo entsorgt worden ist. Wofür unsere Nachkommen uns verfluchen werden. Wenn man die Radioaktivität als Maßstab für den Atommüll nimmt, wird jedem Tag in jedem der zwei Gundremminger Reaktoren eineinhalb Mal so viel Atommüll erzeugt, wie insgesamt im Skandallager Asse stecken. Täglich wird also in Gundremmingen drei Mal Asse produziert und nicht entsorgt.
 
Wir haben viele Ereignisse des AKW Gundremmingen und drumherum in unserer Chronik des Zwischenlagers auf unserer Homepage
 
http://www.atommuell-lager.de/infos_geschichte.php festgehalten.
 
Und dabei ist das AKW Gundremmingen nicht einmal für unsere Stromversorgung notwendig. Wir haben in Deutschland aller Propaganda von RWE/LEW und Eon zum Trotz Kraftwerksüberkapazitäten. Wenn wir statt bei Solar- und Windkraftausbau zu bremsen, Gas geben, und zügig das Stromnetz umbauen und mittelfristig auch Speicher errichten, können wir die Atomkraftwerke schnell abschalten und zugleich die Kohlekraftwerke drosseln.
 
FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. Augsburg - Dillingen - Günzburg - Heidenheim - Ulm
 
http://www.atommuell-lager.de

FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager... e.V.

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