09.02.2014

In 2013 wurden in Schwaben 10 neue Windkraftwerke gebaut

Bei einer Abstandsregelung von 10-H wäre keines zustande gekommen

Im Jahr 2013 wurden in Schwaben zehn neue Windkraftanlagen (WKA) mit zusammen einer Leistung von 23.900 Kilowatt (23,9 MW) errichtet. Acht im Landkreis Dillingen, zwei im Landkreis Augsburg. Die anderen acht Landkreise schafften nichts. Gelte bereits die Seehofersche 10-H-Regel, wäre keines dieser WKA gebaut worden.
 
Diese zehn WKA liefern in einem durchschnittlichen Windjahr 50 Millionen Kilowattstunden Strom. Und das für 9 Cent je Kilowattstunde. Damit decken sie den Haushaltsstromverbrauch von 30 Tausend Bürgerinnen und Bürgern.
 
Würde dieser Strom in einem Atomkraftwerk produziert, würde man dabei die ungeheure lang dauernde Radioaktivität von 1,4 x 1016 Becquerel erzeugen. Dieser tödlich strahlende Müll muss zum Abklingen etwa 1 Million Jahre sicher eingeschlossen werden. Käme er in die Umwelt, könnte man damit wohl alle Einwohner Schwabens töten.
 
Wenn dieser Strom in einem Kohlekraftwerk produziert würde, müßte man dafür rund 17 Tausend Tonnen Kohle verbrennen. Das wären 17 lange Güterzüge voll Kohle. Und es würden dabei rund 50 Tausend Tonnen CO2 erzeugt.
 
Dank guter technischer Fortschritte in den letzten Jahren können heute Windräder mit hohen Türmen und langen Flügeln gebaut werden, so dass auch im Binnenland die Windkraft wirtschaftlich genutzt werden kann.
 
Wenn jetzt die Seehofer Regierung in Zusammenarbeit mit den SPD-Kohlepolitikern H. Kraft und S. Gabriel den Zubau von Solar- und Windanlagen drastisch abbremst, schadet sie in unverantwortlicher Weise unserem Land, unser Wirtschaft und unserer Umwelt.
 
FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V. Augsburg - Dillingen - Günzburg - Heidenheim - Ulm
 
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